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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Edendorfer,

was denken bzw. fühlen Sie, wenn Sie das Wort „Mission“ hören? Bei vielen Menschen löst dieses Wort Unbehagen aus. Sie denken an Zwang und Macht-gehabe. Hand in Hand mit Intoleranz und Ignoranz. Das Unbehagen ist berechtigt. Es gibt eine historische Belastung, die „Mission“ mit sich trägt. Diese spätere Entwicklung ist allerdings ein Missverständnis des
Wortes und ein Missbrauch der Sache.

Das Neue Testament sieht „Mission“ ganz anders. Wissen Sie, wer die ersten Missionare waren? Das waren die Hirten, von denen die Weih-nachtsgeschichte erzählt: „Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.“ (Lk 2,16f)

Mission ist in erster Linie Wortgeschehen. Weitersagen. Mit diesem Wort verbindet sich der Geist Gottes. So verstehen und erkennen die Menschen Gottes einzigartige Liebe in Jesus Christus und setzen ihr Vertrauen in diese Lebensverbindung mit Gott. Viele lassen sich taufen und begeben sich in die Gemeinschaft, die sich aus Glaube, Hoffnung und Liebe bildet.

Mission geschieht durch Wort und Geist. Gewalt und Schwert ist der Mission vom Wesen her fremd. Das kam später dazu, als das Christentum römische Staatsreligion wurde und der Kaiser seine Interessen in gewohnt vorchristlicher Weise durchsetzte.

In Deutschland und Europa verdunstet der christliche Glaube. Dafür wächst er in Afrika, Asien und Südamerika. Die Zeit wird kommen und ist schon jetzt da, in der Christen aus anderen Kontinenten nach Europa kommen, um uns zu missionieren. Ohne Gewalt. Ohne Zwang. Mit Wort und mit Geist. So wie am Anfang. Das kann man gut heißen und unter-stützen, wo der Glaube aus Freiheit in die Liebe führt bzw. aus Liebe in die Freiheit.

Wenn Sie in ein paar Wochen die Weihnachtsgeschichte hören oder lesen werden, lassen Sie sich an die Hirten erinnern, die ersten Missionare, mit denen eine Bewegung begann, durch die das Evangelium auch zu Ihnen kam.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Pastor

ArneFindeisen_Unter

 

 

 

 


Den aktuellen Gemeindebrief finden Sie hier: Gemeindebrief


 

bibel„Wort und Antwort“

Das Gesprächsforum über Gott, die Welt

und die Predigt für den kommenden Sonntag.

Wir treffen uns am 1. Mittwoch eines Monats um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum. Im Mittelpunkt des Gespräches mit Pastor Findeisen steht der Predigttext des kommenden Sonntags. Eine gute Gelegenheit, verschiedene wesentliche Texte der Bibel kennen zu lernen. Wir suchen Antworten auf unsere Fragen und sind gespannt, was am Sonntag daraus wird.


Moin, moin!, wie man hier im
Norden sagt. Unter Jugendlichen wohl eher:
„Hallo, I bims!“
Genau das sagt Gott auch zu uns. Es geht um Gottes Namen:
Ich bin da. In den kommenden Wochen werden wir uns im Jugend-hauskreis genauer mit dem Namen von Gott beschäftigen und zwar in Form von den „Ich bin“ – Worten. Den Namen Gottes haben wir uns schon im Mai angeschaut, aber was sagt Jesus alles über sich und somit auch über Gott? Über diese Aussagen wollen wir Gott näher kennenlernen.
Wenn du dazu auch Lust hast, dann komm vorbei.
 immer den 2. & 4. Donnerstag im Monat von 19:30 bis 21 Uhr
 in der Thomas-Kirchengemeinde im Albert-Schweitzer-Ring 28
Wir sind alle zwischen 16 und 30 Jahren alt und freuen uns über jeden, der sich uns anschließt und sich mit uns auf den Weg macht, Gott zu entdecken.Weitere Infos erhältst du bei Pia Carstens (pia-carstens@gmx.de oder Telefon 0152-55133676)


Chor aktuell
Wir singen im Frühling unsere „Lebenslieder“, einige davon in 4-stimmigen Arrangements, geschrieben und geleitet von Doris Abraham. Ganz neu dabei ein Lied zur Jahreslosung „Quelle des Lebens“!
Wir proben dienstags von 19:30 – 21:00 Uhr im Untergeschoss
des Gemeindezentrums und singen gelegentlich im Gottesdienst.
In allen Stimmen sind Mitsängerinnen und Mitsänger
jeden Alters herzlich willkommen!