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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Edendorfer,

in Indien begrüßen die Menschen sich mit „Namaste“. Übersetzt heißt das: „Ich sehe dich“ oder „Ich sehe das Göttliche in dir“. Als ich vor einiger Zeit zum ersten Mal von diesem Gruß und seiner Bedeutung hörte, war ich zugleich erstaunt und erfreut. In diesem Gruß wird der Mensch persönlich wahrgenommen. Es geht nicht um den Tag oder die Tageszeit (wie etwa bei „Moin, „Tach“ oder „’n Abend“), es geht um den Menschen, dem man begegnet. Und es geht um Gott. Es geht um Gottes Gegenwart in dem Menschen, der mir begegnet.

Es kann sein, dass sich der indische Gruß im Laufe der Zeit abgeschliffen hat und nur wenige die Bedeutung ernst nehmen. Ist das bei uns nicht auch der Fall? „Schönen Tag noch“ hören wir so oft, dass es inflationär wirkt, und das bringt mit sich, dass es seinen Wert verliert.

Ich möchte den Sinn des indischen Grußes festhalten und ihn zum Vorbild nehmen für meine Sicht auf den/die Menschen. Dass der Mensch als Gottes Ebenbild geschaffen ist, sagt die Bibel. Der Gruß, der in dem Mit-menschen das Göttliche sieht, nimmt das ganz ernst. Es geht hier nicht um Gutmenschentum. Es geht um ein Grunddatum des Glaubens.

Aber nicht nur in Indien gibt es beim Grüßen diese zugleich wert-schätzende und „theologische“ Sicht auf den Menschen. Das süd-deutsche „Grüß Gott“ steht in dem Ruf, von dem längeren Gruß „Grüß dich, Gottes Angesicht“ zu kommen. Abkürzen ist beim Grüßen anscheinend vorprogrammiert. Abnutzen inklusive. Ich möchte – wenigstens in meinem Kopf – diesem Abnutzen entgegen wirken. Denn das, was so ein Gruß in seiner ursprünglichen Bedeutung transportiert, kann unser Leben positiv verändern. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.

Ein Tipp zum Vormerken: am 16.9. wird Madita Baudach im Gottesdienst von ihrer Zeit in Indien berichten. Sie war dort über ein nordkirchliches Programm an einer Dorfschule tätig. Herzlich willkommen.!

Einen schönen Sommer und Gottes Segen auf Ihren Wegen!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Pastor

ArneFindeisen_Unter

 

 

 

 


Den aktuellen Gemeindebrief finden Sie hier: Gemeindebrief


 

bibel„Wort und Antwort“

Das Gesprächsforum über Gott, die Welt

und die Predigt für den kommenden Sonntag.

Wir treffen uns am 1. Mittwoch eines Monats um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum. Im Mittelpunkt des Gespräches mit Pastor Findeisen steht der Predigttext des kommenden Sonntags. Eine gute Gelegenheit, verschiedene wesentliche Texte der Bibel kennen zu lernen. Wir suchen Antworten auf unsere Fragen und sind gespannt, was am Sonntag daraus wird.


Moin, moin!, wie man hier im
Norden sagt. Unter Jugendlichen wohl eher:
„Hallo, I bims!“
Genau das sagt Gott auch zu uns. Es geht um Gottes Namen:
Ich bin da. In den kommenden Wochen werden wir uns im Jugend-hauskreis genauer mit dem Namen von Gott beschäftigen und zwar in Form von den „Ich bin“ – Worten. Den Namen Gottes haben wir uns schon im Mai angeschaut, aber was sagt Jesus alles über sich und somit auch über Gott? Über diese Aussagen wollen wir Gott näher kennenlernen.
Wenn du dazu auch Lust hast, dann komm vorbei.
 immer den 2. & 4. Donnerstag im Monat von 19:30 bis 21 Uhr
 in der Thomas-Kirchengemeinde im Albert-Schweitzer-Ring 28
Wir sind alle zwischen 16 und 30 Jahren alt und freuen uns über jeden, der sich uns anschließt und sich mit uns auf den Weg macht, Gott zu entdecken.Weitere Infos erhältst du bei Pia Carstens (pia-carstens@gmx.de oder Telefon 0152-55133676)


Chor aktuell
Wir singen im Frühling unsere „Lebenslieder“, einige davon in 4-stimmigen Arrangements, geschrieben und geleitet von Doris Abraham. Ganz neu dabei ein Lied zur Jahreslosung „Quelle des Lebens“!
Wir proben dienstags von 19:30 – 21:00 Uhr im Untergeschoss
des Gemeindezentrums und singen gelegentlich im Gottesdienst.
In allen Stimmen sind Mitsängerinnen und Mitsänger
jeden Alters herzlich willkommen!